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Von 5. bis 9. März tagte die die Konferenz der Regenten der deutschsprachigen Priesterseminare in Rom. Am vergangenen Mittwoch waren die Regenten – unter denen auch einige ehemalige Alumnenn des Germanicums sind – im Kolleg, um gemeinsam mit der Hausgemeinschaft die Kommunitätsmesse zu feiern. Der Feier stand FM Weihbischof Dr.  Anton Leichtfried (Diözese Sankt Pölten) vor. Anschließend gab es bei einer cena festiva und im gemütlichen Raum bzw. auf der Bierstube noch Gelegenheit zum Austausch und den Abend im gemütlichen Rahmen ausklingen zu lassen.

 

Heute wurde bekanntgegeben, dass Papst Franziskus den Speyrer Generalvikar Dr. Franz Jung zum Bischof von Würzburg ernannt hat.

Franz Jung wurde 1966 in Ludwigshafen geboren. Das Philosophie- und Theologiestudium hat er von 1988 bis 1993 an der Päpstlichen Universität Gregoriana absolviert und hat in dieser Zeit im Collegium Germanicum et Hungaricum gelebt. Das Studium schloss er 1993 mit der Lizenz am Biblicum ab. Ein Jahr zuvor, am 10. Oktober 1992 wurde er in der Kirche Sant’Ignazio vom Limburger Bischof Franz Kamphaus zum Priester geweiht.

Nach einer Kaplanszeit in Primasens und der Promotion wurde Jung Bischofssekretär und Domkaplan, später Leiter der Abteilung Gemeindeseelsorge im Ordinariat von Speyer und Ordensreferent. 2008 wurde er zum Domkapitular, ein Jahr später zum Generalvikar ernannt.

Ganz herzlich gratulieren wir unserem frater maior zur Ernennung!

Photo © Pressestelle Bistum Speyer

Zentrum des Kollegsalltags ist die Heilige Messe, die wir dreimal wöchentlich mit der gesamten Kollegsgemeinschaft feiern. Dabei bleiben natürlich auch Diskussionen über die konkrete Gestaltung nicht aus. Am gestrigen Abend hat uns Markus Tymister, frater maior, Pfarrer in Hamburg, und Professor an Sant’Anselmo sein kürzlich erschienenes Buch über die Konzelebration vorgestellt. Dazu skizzierte er wesentliche Etappen der geschichtlichen Entwicklung der Konzelebration von der frühen Kirche bis zur letzten Liturgiereform und erläuterte die dahinterstehende Theologie um schließlich 9 Thesen vorzustellen, welche die Praxis – gerade auch die konkrete Praxis in unserem Kolleg – betreffen. Im Anschluss folgte eine angeregte Diskussion, die sich sicherlich auch in den nächsten Tagen noch fortsetzen wird!