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Alle zwei Jahre dürfen sich die vielen musikalisch begabten Alumni kräftig ins Zeug legen. Dann macht das Kollegium nicht nur sprichwörtlich das große Eingangstor „weit“ und lädt zum wohlbekannten Adventskonzert. So auch wieder geschehen am 10. und 11. Dezember 2016, jeweils um 17.00 Uhr.
Der mit Gästen gefüllte und zum Konzertort umgebaute Speisesaal wartete gespannt auf den Beginn. Dann der fast schon drängende Auftakt durch den Kollegschor – der das Konzert rahmte – mit „O Heiland reiß die Himmel auf“, in der musikalischen Interpretation von Norbert Hintermeier. Dieser Auftakt kulminierte in den Beiträgen der ungarischen, kroatischen, byzantinischen, skandinavischen und eidgenössisch-österreichisch-bayerischen Scholae, unter anderem mit „Rorate Caeli“ und „Als Maria übers Gebirge ging“. Anschließend präsentierten Ivan Vučević und Marco Čolić ihre instrumentale Interpretation von Antonín Dvořáks „Slavonic Dance No. 8, Op. 46“.
Nach einer Pause mit Stärkungen stießen noch die Schola des Kollegs, die deutsche Schola, sowie „das Trio aus der Diözese Pécs“ und die Sänger und Sängerinnen des Ökumenekreises hinzu, unter anderem mit „Die Nacht ist vorgedrungen“ und „Ave Vera virginitas“. Mit Ivan Vučević am Klavier und Philipp Ottiger am Cello, die „Tre giorni son che Nina“ von G.B. Pergolesi darboten, legten sich auch die Instrumentalisten noch einmal ordentlich ins Zeug.
Viele der zur Darstellung gebrachten Stücke bringen, ihrer Zeit gemäß, das Geheimnis des menschgewordenen Gottes zum Ausdruck, dem wir den Weg bereiten sollen, und erinnern uns an die Sinnmitte des Advents: „Ihr Tore hebt euch nach oben,/hebt euch ihr uralten Pforten;/denn es kommt der König der Herrlichkeit“ (Psalm 24,7).
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