Mit einer großen Prozession in der Kollegskirche Santo Stefano Rotondo al Celio, die am berühmten Märtyrerzyklus vorbei hin zum Altar führte, wurde am 02. Oktober die Primiz von Christoph Sperrer feierlich eröffnet.

Johannes Bruno Frost versah zum ersten Mal nach seiner Weihe das Amt als Diakon, indem er der Gemeinde das Evangelium verkündigte. Im Beisein von Familie, römischer Kollegs- und wienerischer Seminargemeinschaft und Freunden konnte unter Einhaltung der Covid-19-Sicherheitsvorschriften eine würdige Liturgie gefeiert werden. Die Primizpredigt hielt Dr. Andreas Kaiser, Pfarrer in Wien, und langjähriger Wegbegleiter von Christoph Sperrer. In seiner Predigt ging Dr. Kaiser auf die Bedeutung des Schutzengelfestes für den Primizianten ein. Hierbei hat die Realität und Symbolik der Engel eine doppelte Bedeutung: Zum Einen sollen die Engel den Neupriester behüten und ihm selbst Engel begegnen, die seinen Weg begleiten und unterstützen, zum Anderen ist es auch Aufgabe des Priesters “ἄγγελος”, also Bote, des Evangeliums für die Menschen in seiner Pfarrei und seinem konkreten Lebensumfeld zu sein. Nach der bewegenden Feier seiner ersten Hl. Messe wurde dann der Primizsegen gespendet und auf dem Vorplatz der Kirche ein Aperitivo gereicht. Der krisenhaften Situation in Italien zum Trotz war die Primizfeier ein Zeichen der Hoffnung. Den Neugweihten wünschen wir alles Gute und Gottes reichen Segen für ihren Dienst!